Michael Zapf
05.10.2009
Politik

MS&D erfolgreich etabliert

Den Schlussbericht der MS&D 2009 finden Sie <link file:435 download>hier

MS&D 2009 - international conference and exhibition on maritime security and defence hamburg 30. September bis 2. Oktober 2009 auf dem Gelände der Hamburg Messe

02.10.2009

Raumfahrtunternehmen OHB-System erweitert Vorstand

Frank Negretti wird neues Vorstandsmitglied der OHB-System AG. Der 45-jährige übernimmt innerhalb der Vorstands des Bremer Raumfahrtunternehmens die Verantwortung für den Bereich Verteidigung. Negretti wechselt nach 21-jähriger Tätigkeit bei der EADS Defence & Security und ihrer Vorgängerfirmen zu OHB nach Bremen. Bei OHB-System übernimmt Frank Negretti die Führung der Aktivitäten im Bereich luft- und satellitengestützte Aufklärung.

01.10.2009
Politik

Rheinmetall erhält Großauftrag über Munition für Grossbritannien

Rheinmetall Nitrochemie, ein Unternehmen des Rheinmetall Konzerns,
ist mit der exklusiven Versorgung der britischen Streitkräfte mit Antriebssystemen
und Pulver beauftragt worden. Der Auftrag umfasst eine Summe von rund
200 MioEUR und bezieht sich auf einen Zeitraum von zehn Jahren.
Rheinmetall Nitrochemie ist dabei Unterauftragnehmer des britischen Unternehmens BAE Systems, das im Rahmen des MASS-Rahmenvertrages (Munitions Acquisition Supply Solution) als führender Munitionslieferant der britischen Streitkräfte ausgewählt wurde. Dieser Rahmenvertrag umfasst sowohl Übungs- als auch Gefechtsmunition in einem breiten Spektrum unterschiedlicher Kaliber und Munitionstypen.

30.09.2009

BITKOM ernennt neuen Leiter für die Arbeitskreise Verteidigung und Öffentliche Sicherheit

Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien BITKOM baut seine Aktivitäten im Verteidigungssektor aus und verstärkt hierzu sein Team. Michael Barth ist neu in der BITKOM-Geschäftssstelle und betreut künftig die Arbeitskreise Verteidigungswesen sowie Öffentliche Sicherheit. Barth verließ nach zwölfjähriger Dienstzeit als Hauptmann die Bundeswehr. Kommunikations-Erfahrungen sammelte Barth bei der Bundeswehr zunächst als Redakteur, später als Redaktionsleiter im Zentrum für Operative Information, sowie bei UNICEF und Rheinmetall.

29.09.2009
Politik

Eurocopter und britisches Verteidigungsministerium unterzeichnen Vertrag über Modernisierung von Puma-Helikopter

Eurocopter UK Ltd. hat mit dem britischen Verteidigungsministerium einen Vertrag über die Modernisierung (Life Extension Programme) von 28 bei der Royal Air Force eingesetzten Puma Mk1-Helikoptern unterzeichnet. Die nachgerüsteten Pumas mit der Bezeichnung Puma HC Mk2 werden demzufolge über signifikant verbesserte Leistungs- und Einsatzfähigkeiten verfügen. Überdies können sie bis 2022 in Dienst bleiben. Der Gesamtwert des Vertrags liegt bei ₤220 Mio. (€250 Mio.) und soll bis Dezember 2014 abgewickelt sein.
Das Programm beinhaltet entscheidende Verbesserungen, wie neue Turbomeca Makila 1A1-Triebwerke, ein gläsernes Cockpit, neue Kommunikations-, Navigations- und Verteidigungssysteme und einen digitalen Autopiloten. Leistung und Nutzlast des Puma HC MK2 werden wesentlich erhöht, speziell bei großer Hitze und großer Flughöhe. Als wichtiger Stützpfeiler der mittelschweren Transporthubschrauberflotte der Royal Air Force wird der Puma aufgrund seiner hohen Einsatzverfügbarkeit auch weiterhin eine Hauptrolle in den Operationsgebieten spielen.

28.09.2009
Technik

Erstes Boxer Serienfahrzeug übergeben

Rheinmetall Defence und Krauss-Maffei Wegmann (KMW) haben in München-Allach das erste Serienfahrzeug vom Typ Boxer an die europäische Beschaffungsbehörde OCCAR1 und an das Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung (BWB) übergeben. Insgesamt umfasst die Serienfertigung des Boxer 272 Fahrzeuge für
die Bundeswehr und 200 Fahrzeuge für die niederländischen Streitkräfte. Das geschützte Transportkraftfahrzeug Boxer ist ein mobiles 8x8 Radfahrzeug und bietet bis zu zehn Soldaten Platz. Dank seiner modularen Auslegung ist es innerhalb kürzester Zeit möglich, das Fahrzeug je nach Missionsanforderung beispielsweise von einer Sanitätsvariante in eine Führungsvariante umzurüsten.

25.09.2009
Politik

Universität der Bundeswehr in München bietet neues Studienkonzept Wehrtechnik an

In diesem Monat werden erstmals zivile Angehörige der Bundeswehr einen
Vorbereitungsdienst für die technische Beamtenlaufbahn mit dem neuen
Studiengang Wehrtechnik an der Universität der Bundeswehr München oder mit dem Studiengang Maschinenbau an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in
Mannheim beginnen. Die Studierenden sind Beamtinnen und Beamte auf Widerruf beim Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung (BWB) und werden von dort an die Universität bzw. Hochschule entsandt. Das BWB möchte mit diesen attraktiven Studienangeboten dringend benötigten Nachwuchs für die Ingenieur-Arbeitsplätze des Rüstungsbereichs generieren. Ziel dieser Bachelor-Studiengänge ist es, eine erste akademische, berufsqualifizierende Ausbildung für den Einsatz als Ingenieur zu vermitteln.

25.09.2009
Politik

Auslieferungen aller Eurofighter an das Österreichische Bundesheer abgeschlossen

Die Eurofighter GmbH hat das 15. und damit letzte vom Österreichischen Bundesheer georderte Exemplar ausgeliefert. Der Vertrag, der im Juli 2003 zwischen Österreich und Eurofighter GmbH unterzeichnet worden war, sieht die Lieferung von insgesamt 15 Eurofighter-Abfangjägern vor, einschließlich Bewaffnung und Ausrüstung. Er umfasst außerdem Simulationsanlagen, Personalausbildung und logistische Unterstützung.

Das logistische Unterstützungssystem ermöglicht den Österreichischen Luftstreitkräften, seine vorrangigen Aufgaben, nämlich die operationelle Luftraumüberwachung, sicherzustellen – nur elf Monate nach der Auslieferung des ersten Eurofighters am 12. Juli 2007. Seit seiner Indienststellung hat er über 1.100 Flugstunden beim Überwachungsgeschwader am Standort Zeltweg absolviert.
Mit dem Abschluss der Lieferungen an Österreich ist der Eurofighter Typhoon nun bei fünf Luftstreitkräften in Europa im Einsatz.

23.09.2009
Politik

HDW kündigt U-Boot Vertrag mit Griechenland

Die Howaldtswerke-Deutsche Werft GmbH (HDW), Kiel, Deutschland, und Hellenic Shipyards S.A. (HSY), Skaramangas, Athen, haben die in den Jahren 2000 bzw. 2002 mit dem griechischen Verteidigungsministerium unterschriebenen Bauprogramme gekündigt. Der erste Bauauftrag beinhaltet den Bau von vier U-Booten der Klasse U214 mit außenluftunabhängigem Brennstoffzellenantrieb für die Griechische Marine (Programm „Archimedes“). Alle vier U-Boote sind mittlerweile fertig gestellt. Der zweite Bauauftrag (Programm „Neptun II“) umfasst die Modernisierung von drei UBooten
der Klasse 209, ebenfalls durch Umstellung auf Brennstoffzellentechnologie.

Bereits 2006 hatten die Howaldtswerke-Deutsche Werft und Hellenic Shipyards dem griechischen Kunden das erste U-Boot der Klasse 214, die PAPANIKOLIS, zur Abnahme angeboten. Der Kunde hat das Boot nicht abgenommen, obwohl es alle geforderten Leistungsnachweise uneingeschränkt erbracht hat und diese teilweise sogar deutlich übererfüllt wurden. Die ausstehenden Zahlungen belaufen sich inzwischen auf 524 Millionen Euro. Hiervon entfallen auf HSY rund 300 Millionen Euro. Damit erfüllt unser Kunde, das griechische Verteidigungsministerium, nicht mehr seine vertraglichen Verpflichtungen.
HDW und HSY haben hierzu über einen Zeitraum von mehr als zwei Jahren
zahlreiche Gespräche mit der griechischen Regierung geführt, die zu keiner Lösung geführt haben. Für HDW und HSY ist eine Fortführung des Vertrages aus
wirtschaftlicher Sicht nicht länger vertretbar.

Nach der Kündigung durch HDW hat HSY sein Recht auf Kündigung wegen des
Zahlungsverzugs wahrgenommen.

EUROFORUM/D. Gust.