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Periskope für U-Boote der Klasse U212A

Carl Zeiss Optronics

Vor kurzem hat Carl Zeiss Optronics das erste Optroniksystem bestehend aus SERO 400-60 und OMS100-60 an die Howaldtswerke-Deutsche Werft geliefert. Das Kieler Unternehmen baut im Rahmen des zweiten Loses Deutschland zwei weitere U-Boote der Klasse U212A für die Deutsche Marine.

Für das zweite Los verfügen das SERO 400 und das OMS100 über einige Anpassungen zur Standardausführung. Eine akkugepufferte Notfunktion im SERO 400 ermöglicht eine prinzipielle Beobachtung bei Stromausfall. So lassen sich die optischen Komponenten weiterhin elektrisch ansteuern und einstellen. Zusätzlich ersetzt ein Faserkreisel den bisherigen mechanische Kreisel. Ohne vom Sonar wahrgenommen zu werden, startet er unter Wasser lautlos die Stabilisierung des Periskop- und Optronikmastsystems. Weiterhin minimiert die nicht-magnetische Bauweise des SERO 400 und des OMS100 die Wahrscheinlichkeit, durch Überwasserschiffe entdeckt zu werden. Die amagnetische Bauweise des U-Bootes und deren Systeme unterstützt die schleichende Unterwasser-Fahrt und geheime Missionen in kritischem Terrain.

Ende 2011 wird die zweite Anlage geliefert und 2012 erhält das Marinearsenal in Kiel die Schulungsanlage. An dieser Anlage werden das Bedienerpersonal und die Servicekräfte ausgebildet. Im Rahmen des ersten Loses für Deutschland lieferte das deutsche Optronikunternehmen bereits SERO 14 und SERO 15 für vier U-Boote, die sich ständig im Einsatz befinden.

Technik
Artikel griephan Redaktion
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