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Österreichisches Bundesheer entscheidet sich für Tracker-Minidrohne von Cassidian

©Cassidian

Das österreichische Verteidigungsministerium gab die Bestellung von sechs Tracker-Mini-UAS mit insgesamt 18 Flugzeugen bekannt. Nach Bewertung des Einsatzes von Minidrohnen gemäß dem Plan zur Fähigkeitenentwicklung der österreichischen Streitkräfte ist die Beschaffung von weiteren kleinen unbemannten Luftfahrzeugen zwischen 2016 und 2017 vorgesehen.

Der Zuschlag für diesen Auftrag ging an Survey Copter, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Cassidian SAS und Entwickler und Hersteller von Starr- und Drehflügler-Minidrohnen, Kooperationspartner ist Kapsch, ein in Wien ansässiger internationaler Konzern für Verkehrstelematik, Informationstechnik und Telekommunikation.

Zu den Einsatzmöglichkeiten von Tracker zählen Ortung, Aufklärung, Identifizierung und Klassifizierung, Verfolgung, „Over the Hill“-Zielerfassung, Ziel- oder Achsenzuweisung sowie Sonder- und Antiterroreinsätze, Küsten-/Grenzüberwachung, Schutz der Streitkräfte, Unterstützung von Konvois, abgesessene Kampfeinsätze und militärische Operationen in Stadtgebieten. Da Tracker nach einem vorprogrammierten, während der Mission rekonfigurierbaren Plan völlig automatisch fliegt, können sich die Bediener ihrer Aufklärungsaufgabe widmen.

Das Kurzstrecken-Minidrohnensystem Tracker besteht aus einem Luftfahrzeug und einer Bodenstation. Die Minidrohne kann mit der Hand gestartet und in einem Rucksack untergebracht werden. Die Bodenstation umfasst zwei PCs und Joystick-Steuerkonsolen. Eine Datalink-Antenne ermöglicht die Echtzeit-Verfolgung des Flugzeugs.

Technik
Artikel griephan Redaktion
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