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Rheinmetall hebt die Jahresprognosen für 2010 an

Rheinmetall Corporate Headquarter
Rheinmetall Corporate Headquarter

Mit einer kräftigen Ertragssteigerung und einem deutlichen Plus beim Umsatz lässt der Rheinmetall-Konzern die Automobilkrise hinter sich und kehrt zu früherer Ertragsstärke zurück. Während die Defence-Sparte im ersten Halbjahr 2010 eine anhaltend positive Geschäftsentwicklung auf hohem Niveau zeigt, kann Automotive sein Umsatzvolumen erheblich steigern und im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wieder ein deutlich positives Ergebnis ausweisen.
Die erfolgreiche Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr 2010 veranlasst den Konzern, die Ergebnisprognose für 2010 auf eine Spanne von 260 Mio € bis 280 Mio € (EBIT) anzuheben. Bislang wurde ein Ergebniskorridor von 220 Mio € bis 250 Mio € prognostiziert.

Defence: Auftragseingang legt weiter zu

Trotz eines leicht rückläufigen Umsatzes liegt das Ergebnis vor Zinsen und Steuern des Unternehmensbereichs Defence im ersten Halbjahr 2010 mit 71 Mio € auf dem Vorjahresniveau von 70 Mio €.
Die Umsatzerlöse im Unternehmensbereich Defence beliefen sich im ersten Halbjahr auf 762 Mio €, der entsprechende Vorjahreswert lag bei 789 Mio €. Der Rückgang um 27 Mio € gegenüber dem Vorjahr ist abrechnungsbedingt; die Gesamtleistung des Bereichs zeigt in den ersten sechs Monaten 2010 einen um knapp 3% höheren Wert als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.
Vor allem mit strategisch wichtigen und volumenstarken Auslandsaufträgen aus Asien, dem mittleren Osten, Nordamerika und Großbritannien konnte der Auftragseingang im ersten Halbjahr weiter gesteigert werden; er erreicht 1.084 Mio € und liegt damit um 66 Mio € oder 6% über dem Vorjahreswert.
Insbesondere das zweite Quartal 2010 zeigt eine deutlich positive Tendenz:
Großaufträge für Flugabwehr- und Waffensysteme haben den Auftragseingang – nach 467 Mio € im ersten Quartal – im zweiten Quartal 2010 auf 619 Mio € ansteigen lassen. Der Auftragsbestand zum 30. Juni 2010 liegt bei 4.954 Mio € und übertrifft den entsprechenden Vorjahreswert von 3.554 Mio € um 39%.

 

Technik
Artikel griephan Redaktion
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