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Rheinmetall Vingmate MR 500 – neues Feuerleitvisier erweitert Produktpalette bei den 40mm-Waffensystemen

© Rheinmetall

Rheinmetall hat seine Produktpalette im Bereich der 40mm-Waffensysteme um das Feuerleitvisier Vingmate Multi-Ray MR 500 erweitert. Das Gerät steigert die Erstschusstreffer-Wahrscheinlichkeit des Granatwerferschützen, minimiert die Bekämpfungszeit und steigert so die Kampfkraft erheblich. Weiterhin lässt es sich über eine einfach zu bedienende Schnittstelle an die Bedürfnisse des Schützen anpassen, eignet sich für Munition mit erhöhter Reichweite und kann auch Granaten mit Air-Burst-Funktion programmieren.

Das serienreife MR 500 erfüllt die gegenwärtigen und künftigen Anforderungen der US Army an ein Visier für das Granatwerfermodul M320.

Rheinmetall bietet darüber hinaus vielfältige Munitionspaletten in den Kalibern 40mm Low Velocity, Medium Velocity sowie High Velocity (HV) an. Rheinmetalls 40 mm x 53 HV Airburst Munition (ABM) ist kürzlich von der Bundeswehr und von den niederländischen Streitkräften voll qualifiziert worden. Die deutschen Streitkräfte haben die Munitionssorte als DM131 eingeführt. Bei tempierbarer „Airburst“ („Luftsprengpunkt“)- Munition lässt sich der Detonationszeitpunkt der Geschosse programmieren. Dies geschieht bei dem Rheinmetall-Technologieansatz nach dem Verlassen des Projektils aus dem Rohr der Waffe durch ein vom Feuerleitvisier übermitteltes Infrarot-Signal. Die Wirkung der Geschosse wird dann in einer exakt ermittelten Distanz über ihrem Ziel erbracht – selbst wenn sich dieses hinter Deckungen befindet. Daher steigert die neuartige Munition erheblich die Kampfkraft der einsatzbewährten 40mm Granatmaschinenwaffen der Bundeswehr. Entsprechende Feuerleittechnologie vorausgesetzt, kommt die DM131 auf eine Wirkreichweite von 2200 Metern. Das Munitionssystem ist ebenfalls für die US Granatmaschinenwaffen MK19Mod3 und für die MK47 qualifiziert.

Technik
Artikel griephan Redaktion
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