20.02.2013
Technik

Cassidian liefert neuen Eurofighter-Flugsimulator an die spanische Luftwaffe

Cassidian hat einen weiteren Eurofighter-Flugsimulator für die Ausbildung des Bordpersonals des 14. Geschwaders der Luftwaffenbasis Albacete an die spanische Luftwaffe geliefert, die an der Luftwaffenbasis Morón de la Frontera in Sevilla bereits zwei Simulatoren dieses Typs einsetzt.

Der Simulator ist Teil des leistungsfähigen Trainingssystems ASTA. Cassidian war verantwortlich für die gesamte Installation und Inbetriebnahme der Cockpit-Trainingseinheit mit interaktiver Pilotenstation (CT/IPS-E), die zusammen mit dem Full Mission Simulator (FMS) das ASTA-System bildet.

Derzeit werden 19 ASTA-Systeme in fünf Betreibernationen des Kampfflugzeugs Eurofighter für die Ausbildung des Bordpersonals eingesetzt. Das Trainingsspektrum reicht vom ersten Kennenlernen der Maschine bis zu realitätsgetreuen Einsätzen in hoch komplexen taktischen Umgebungen. Dabei kommt speziell für den Simulator angepasste Bordsoftware zum Einsatz, so dass das Verhalten des Flugzeugs und der Bordsysteme so genau wie möglich nachgestellt werden kann. Die an der Luftwaffenbasis Morón de la Frontera stationierten Simulatoren haben bereits 6.500 Simulationsstunden hinter sich, darunter 4.800 Trainingseinsätze.

19.02.2013
Politik

Rheinmetall mit vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2012

Rheinmetall hat im Geschäftsjahr 2012 einen Konzernumsatz von 4.704 Mio € erwirtschaftet und damit gegenüber dem Vorjahr ein Wachstum von 250 Mio € oder rund 6 Prozent erzielt. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) liegt nach vorläufigen Zahlen bei 301 Mio €. Das Unternehmen hat bisher nur im Rekordjahr 2011 besser abgeschnitten; seinerzeit wurde ein EBIT von 354 Mio € erreicht.

Einen neuen Höchstwert verzeichnet das Auftragsbuch des Defence-Bereichs: Die Verteidigungssparte steigerte den Auftragseingang im Jahr 2012 gegenüber dem Vorjahr um 60 Prozent auf knapp 3 Mrd €.

Rheinmetall hat den Umsatz in einem für beide Konzernsparten schwierigeren Marktumfeld erhöht. Der Unternehmensbereich Automotive ist – trotz einer deutlich rückläufigen Automobilproduktion in den westeuropäischen Heimmärkten – um rund 2 Prozent gewachsen. Unter voller Einrechnung der nicht konsolidierten Joint-Ventures in China beträgt das Wachstum sogar knapp 6 Prozent. Der Defence-Bereich wiederum hat seinen Umsatz aufgrund der erstmaligen Konsolidierung der logistischen Militärfahrzeuge aus dem Joint-Venture mit MAN insgesamt um 194 Mio € oder 9 Prozent gesteigert.

Defence mit Auftragsrekord

Der Unternehmensbereich Defence erzielte im Geschäftsjahr 2012 einen Umsatz von 2.335 Mio € (Vorjahr: 2.141 Mio €). Besonders deutlich fiel der Umsatzzuwachs im vierten Quartal 2012 aus, in dem mit 865 Mio € der hohe Vorjahreswert von 771 Mio € um 12 Prozent übertroffen wurde. Der Auftragseingang des Unternehmensbereichs legte kräftig zu, obwohl in vielen Staaten in Folge der Haushaltskonsolidierungen auch die Verteidigungsbudgets gekürzt wurden.

Insgesamt hat die Defence-Sparte im Gesamtjahr 2012 neue Aufträge im Wert von 2.933 Mio € akquiriert; das entspricht einem signifikanten Zuwachs um 1.102 Mio € gegenüber dem Vorjahr (Vorjahr: 1.831 Mio €). Vom Auftragseingang des Gesamtjahres entfielen 1.355 Mio € auf das vierte Quartal (Vorjahr: 528 Mio €).

© Cassidian
18.02.2013
Technik

Cassidian fertigt die 1.000. Zieldarstellungsdrohne

Cassidian hat die 1.000. Zieldarstellungsdrohne am Standort Friedrichshafen produziert. Am Dienstag wurde die Zieldarstellungsdrohne vom Typ DT 45 für den Bedarf der Bundesmarine fertig gestellt. Zieldarstellungsdrohnen werden zum Training für Flugabwehrmannschaften und Flugzeugbesatzungen sowie zum Test und zur Erprobung von Lenkflugkörpern eingesetzt.

Seit 2002 baut Cassidian Zieldarstellungsdrohnen, die mit unterschiedlichsten Sensoren und Sendern ausgerüstet werden können. Mit Infrarot- oder Radarstrahlern simulieren sie zum Beispiel Bedrohungszenarien, wie feindliche Flugzeug- oder Raketenangriffe.

15.02.2013
Politik

Thales Deutschland liefert Squire Radare nach Norwegen

Thales Deutschland und Vinhøg, eine norwegische Niederlassung von Rheinmetall Defence, haben einen Vertrag über die Lieferung von 44 Squire Radaren zur Gefechtsfeld-Überwachung für den Einsatz bei den norwegischen Streitkräften unterzeichnet. Die ersten zehn Systeme werden im zweiten Halbjahr 2013 geliefert; die letzte Lieferung ist für Anfang 2017 geplant.

Die norwegischen Streitkräfte erhalten eine modernisierte Version von Squire, die eine neue Prozessorplatine enthält, die es ermöglicht, eine Vielzahl neuer Funktionen in das System zu integrieren. Der Kunde hat Squire für verschiedene Einsatzbereiche ausgewählt. Die Mehrzahl dieser Radare wird an Vingtaqs II, einem Fernüberwachungs-, Beobachtungs- und Aufklärungssystem für lange Distanzen, montiert, welches auf gepanzerten Fahrzeugen zum Einsatz kommt.

©Rheinmetall
14.02.2013
Technik

Bundeswehr führt "Gladius"-Soldatenausstattung ein

Die Ausrüstung der infanteristischen Kräfte der Bundeswehr mit hochmodernen „Gladius“-Soldatenausstattungen wird verstärkt vorangetrieben. Der Düsseldorfer Rheinmetall-Konzern ist im Januar 2013 mit der Lieferung von 60 weiteren Systemen beauftragt worden. Bereits 2012 waren als Einstieg in die Beschaffung dieser neuen Infanterieausrüstung 30 Systeme für insgesamt 300 Soldaten beschafft worden.

Der nun erteilte Anschlussauftrag hat ein Volumen von 84 Mio € und umfasst die Ausrüstung von 60 Infanteriegruppen mit insgesamt 600 Soldaten.
Die Auslieferung dieser nun beauftragten Systeme erfolgt in zwei Losen zu je 30 Systemen in der Mitte des Jahres 2013 sowie am Jahresende. Somit erhalten die nächsten zwei Kontingente der Bundeswehr, die nach Afghanistan verlegt werden, rechtzeitig die neue Ausstattung.

Die ersten Gladius-Ausrüstungen, die noch 2012 unter Vertrag genommen wurden, werden derzeit planmäßig an die Bundeswehr ausgeliefert. Bis Juni 2013 erfolgt die vorbereitende Ausbildung der Soldaten an den Systemen, bevor das Einsatzkontingent nach Afghanistan verlegt wird.

07.02.2013
Politik

EADS schlägt Kandidaten für künftiges Board of Directors vor

Das Board of Directors von EADS N.V. hat die folgenden Personen zur Wahl durch die außerordentliche Hauptversammlung des Konzerns für das künftige Board of Directors vorgeschlagen:

  • Manfred Bischoff, 70, Aufsichtsratsmitglied der Royal KPN N.V. und der UniCredit S.p.a. sowie Aufsichtsratsvorsitzender der Voith AG und der Daimler AG;
  • Ralph D. Crosby, Jr., 65, Mitglied des Board of Directors der Serco Group PLC und ehemaliges Mitglied des Management-Boards der Northrop Grumman Corporation und von EADS N.V.;
  • Tom Enders, 54, Chief Executive Officer von EADS N.V.;
  • Hans-Peter Keitel, 65, Vizepräsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) und ehemaliger Chief Executive Officer von Hochtief AG;
  • Hermann-Josef Lamberti, 57, Aufsichtsratsmitglied der Carl Zeiss AG, Mitglied des Beirats der Barmenia Versicherungen und ehemaliges Vorstandsmitglied der Deutsche Bank AG; seit 2007 Mitglied des Board of Directors von EADS N.V.;
  • Anne Lauvergeon, 53, Partner bei Efficiency Capital und Chairman und Chief Executive Officer bei A.L.P.S.A. und ehemals Chief Executive Officer von AREVA;
  • Lakshmi N. Mittal, 61, Chairman und Chief Executive Officer von ArcelorMittal und Mitglied des Board of Directors von Goldman Sachs; seit 2007 Mitglied des Board of Directors von EADS N.V.;
  • Sir John Parker, 70, Chairman der Anglo American PLC, stellvertretender Chairman der DP World und ehemaliger Chairman des Board of Directors der National Grid PLC; seit 2007 Mitglied des Board of Directors von EADS N.V.;
  • Michel Pébereau, 71, Ehrenpräsident von BNP Paribas und Mitglied des Board of Directors der Saint-Gobain S.A. und der Total S.A.; seit 2007 Mitglied des Board of Directors von EADS N.V.;
  • Josep Piqué i Camps, 57, Chairman von Pangea21 Consultora Internacional und Chairman von Vueling; seit 2012 im Board of Directors von EADS N.V.;
  • Denis Ranque, 61, Mitglied des Board of Directors der Saint-Gobain S.A., ehemaliger Chairman des Board of Directors von Technicolor S.A. sowie ehemaliger Chairman und Chief Executive Officer der Thales S.A.;
  • Jean-Claude Trichet, 70, Ehrengouverneur der Banque de France und ehemaliger Präsident der Europäischen Zentralbank; seit 2012 im Board of Directors von EADS N.V.;

Die Kandidaten wurden mit Blick auf Breite und Komplementarität ihrer Kompetenzen und Erfahrungen ausgewählt. Nach der Bestellung durch die
außerordentliche Hauptversammlung wird das neue Board of Directors von
EADS N.V. darüber entscheiden, wen es in seiner ersten Sitzung zum
Chairman des Board of Directors von EADS N.V. bestimmen wird.

Jean-Claude Trichet und Anne Lauvergeon werden auch im Aufsichtsrat des
französischen Verteidigungsunternehmens sitzen, während Manfred Bischoff
und Hans-Peter Keitel Mitglieder im Aufsichtsrat des deutschen
Verteidigungsunternehmens sein werden. Ihrer Ernennung in die nationalen
Verteidigungsunternehmen haben die jeweiligen Regierungen Frankreichs und
Deutschlands zugestimmt.

In Kürze erhalten die Aktionäre eine Einladung für die außerordentliche
Hauptversammlung. Dort werden sie auch über Änderungen zur Satzung der
Gesellschaft und das geplante Aktienrückkaufprogramm (vorbehaltlich
geeigneter Marktbedingungen) abstimmen.

06.02.2013
Politik

Matrium beschleunigt die sichere Lieferkette

Matrium hat Ende Januar 2013 nach ausführlicher Prüfung die offizielle Zulassung des Luftfahrt-Bundesamtes (LBA) zum „Reglementierten Beauftragten“ an vier Standorten erhalten. Dieser Status berechtigt Matrium geprüfte Luftfracht als „sicher“ zu deklarieren und den Luftfahrtunternehmen am Airport direkt zu übergeben. Eine zusätzliche Sicherheitsüberprüfung am Flughafen ist dann nicht mehr notwendig.

Im Zuge sich verschärfender Sicherheitsregularien im Luftfrachtverkehr sind auch die Anforderungen an Logistikdienstleister in den letzten Jahren stetig gestiegen. Das weiter zunehmende Luftfrachtaufkommen und die ab März 2013 geforderte sichere Lieferkette, werden an Flughäfen für nicht zertifizierte Unternehmen zu erheblichen Verzögerungen und steigenden Kosten im Versand führen. Um eine zügige und vollkommen sichere Abwicklung der Luftfracht zu gewährleisten, empfiehlt sich, einen Dienstleister mit Status „Reglementierter Beauftragter“ zu nutzen.

Matrium hat sich 2012 an den Standorten Unterschleißheim, Ulm, Immenstaad am Bodensee und Überlingen-Bambergen dem ausführlichen Zulassungsprozess erfolgreich unterzogen. Mit der Zulassung zum reglementierten Beauftragten muss Matrium gewährleisten, dass Unbefugte keinen Zutritt zu den Betriebsräumen oder Frachtlagern haben. Sollte der Zutritt durch eine betriebsfremde Person notwendig sein, muss diese von einer geschulten Person des Unternehmens ständig begleitet und beaufsichtigt werden.

Weiterhin müssen in einem Sicherheitsprogramm die Methoden und Verfahren zur Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen beschrieben sowie eine umfangreiche Schulung des eigenen Personals durchgeführt werden.

05.02.2013
Politik

Rheinmetall liefert sieben Transportpanzer Fuchs zur Sprengfallen-Beseitigung an die Bundeswehr

Rheinmetall ist von der Bundeswehr mit der Lieferung von sieben Transportpanzern Fuchs in der neuen Variante „Kampfmittelaufklärung und -identifizierung (KAI)“ beauftragt worden. Das Auftragsvolumen beläuft sich auf rund 37 Mio €.

Die Fahrzeuge ergänzen das sogenannte „Route Clearance System“ der deutschen Streitkräfte zur Aufklärung und Beseitigung von Sprengfallen (Improvised Explosive Devices, IED) unter Panzerschutz. Ab November 2013 bis November 2014 sollen insgesamt sieben Fahrzeuge ausgeliefert werden.

Sprengfallen stellen in den gegenwärtigen und künftigen friedensstabilisierenden Operationen der Streitkräfte eine wesentliche Bedrohung für die eingesetzten Soldaten dar. Gegenwärtig setzt die Bundeswehr Soldaten mit handgeführtem Gerät ein, um Marschstraßen oder Bewegungslinien von Sprengfallen freizuhalten. Die derzeitigen Kampfmittelabwehrverfahren sind personal- und zeitaufwändig und stellen ein hohes Gefahrenpotenzial für die eingesetzten Soldaten dar.

Der Transportpanzer (TPz) Fuchs KAI verfügt neben einem hervorragenden Schutz über einen mehrgliedrigen, hochpräzisen Manipulatorarm mit über zehn Meter Arbeitsreichweite und hoher Tragkraft. Dieser ermöglicht es den Kampfmittelabwehrkräften, aus dem TPz Fuchs KAI heraus verdächtige Stellen abstandsfähig zu untersuchen und Kampfmittel sowie Sprengfallen präzise aufzuklären und zu identifizieren. Mit einer an den Manipulatorarm adaptierbaren Rettungsplattform können im Bedarfsfall Personen und Material aus einem Gefahrenbereich evakuiert werden.

Bei dem Trägerfahrzeug des TPz Fuchs KAI handelt es sich um die derzeit modernste Ausführung des seit Jahrzehnten bestens bewährten, geschützten 6x6 Radfahrzeugs der Bundeswehr. Vor rund dreißig Jahren in die deutschen Streitkräfte eingeführt, hat Rheinmetall das Schutzniveau und den Einsatzwert des zuverlässigen und robusten dreiachsigen Radpanzers durch Einrüsten einer „Modularen Schutzausstattung“ (MSA), eines verstärkten Fahrwerks und einer Splitterkegel-reduzierenden Innenverkleidung stetig verbessert.

Die Version Fuchs 1A8 verfügt zusätzlich über einen hohen Minen- und IED-Schutz sowie über moderne Schutzelemente, Minenschutzsitze zur Entkoppelung der Besatzung vom Wannenboden, textile Waffenbehälter sowie Netze zur Sicherung der an den Fahrzeugwänden befestigten Komponenten. Optional lässt sich das aktive Abstandsschutzsystem Active Defence System (ADS) einrüsten.

Die Bundeswehr plant, den TPz Fuchs KAI ab dem IV. Quartal 2014 in Afghanistan einzusetzen. Auch im Rahmen eines Truppenabzugsszenarios werden zahlreiche Fahrzeugbewegungen erforderlich sein, so dass die Bedrohung durch Sprengfallen weiter bestehen bleibt.

©Cassidian
31.01.2013
Politik

Cassidian entwickelt neues Trainingssystem für die Eurofighter-Ausbildung

Cassidian wurde vom Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) mit der Lieferung eines neuen Maintenance System Trainer (MST) für die Ausbildung des technischen Eurofighter-Personals der deutschen Luftwaffe beauftragt. Der MST simuliert die Bordsysteme des Eurofighter für das Bodenpersonal. Einzigartig ist, dass durch den Umfang der Simulation nicht nur Standard-Arbeitsabläufe der Wartungs- und Instandhaltung, sondern auch komplexe Systemkenntnisse, wie das richtige Vorgehen bei Fehlererkennung, -Suche, -Behebung und Testdurchführung, realistisch und effizient vermittelt werden können. Bei dem aktuellen Auftrag handelt es sich um die Weiterentwicklung des bestehenden Trainingssystems der deutschen Luftwaffe, das eine Ausbildung am aktuellen Flugzeugstandard ermöglicht. 

Der Cassidian MST ist ein PC-basierter virtueller Instandhaltungssimulator aus der Produkt-Familie der "Virtual Maintenance Trainer". Er kann sowohl als eigenständiger Schülerarbeitsplatz als auch im Klassenraumnetzwerk mit 12 Schülerstationen und einer Lehrstation betrieben werden. Auf jeder Arbeitstation wird die Funktionalität eines einsitzigen Eurofighter in der Version SRP 5.1, PSC 3.71 in einer 3D Umgebung simuliert.  Ein zusätzliches Eurofighter Cockpit und reale Bedienelemente unterstützen die haptische Ausbildung. Insgesamt können im MST mehrere hundert Fehler simuliert werden, die die Schüler eigenständig oder unter Anleitung beheben können. Damit ersetzt der MST nicht die praktische Ausbildung am realen Flugzeug, reduziert allerdings die Trainingszeiten an den begrenzt zur Verfügung stehenden Ausbildungsmaschinen. Gleichzeitig reduziert der MST die Gefahr möglicher Beschädigungen der Flugzeuge oder Gefährdungen der Schüler.

Das neue System wird im militärischen Luftfahrtzentrum in Manching in enger Kooperation mit der Technischen Schule der Luftwaffe 1 (TSLw 1) in Kaufbeuren entwickelt und Ende 2015 an den Kunden ausgeliefert.

©Rheinmetall
31.01.2013
Politik

Rheinmetall gewinnt Auftrag über Sensorausstattungen für Bundeswehr-Fahrzeuge

Rheinmetall wird im Bereich der elektro-optischen Sensoren einen wichtigen Beitrag zur Modernisierung der technischen Ausstattung einer Vielzahl von Fahrzeugen der Bundeswehr leisten.

Das Unternehmen ist jetzt damit beauftragt worden, rund 700 hochwertige Sensorausstattungen für die gleiche Anzahl Waffenstationen auf diversen Fahrzeugtypen zu liefern. Das Auftragsvolumen beträgt rund 55 Mio €. In den nächsten vier Jahren wird Rheinmetall 418 Stück des Typs LAZ 200 und 275 Sensoren LAZ 400L an die Bundeswehr ausliefern.

Damit partizipiert Rheinmetall mit besonders wertigen Komponenten an einem Ausrüstungsprogramm der Bundeswehr, das einer Vielzahl von Fahrzeugen zu einer gesteigerten Selbstverteidigungsfähigkeit in den Einsatzgebieten verhelfen soll. Auch die Nachtkampffähigkeit wird erheblich verbessert.

Die Sensoreinheiten stellen das zentrale Element der elektronischen Feuerleitung an den Waffenstationen dar und ermöglichen erst eine wirkungsvolle Zielerkennung, Zielverfolgung und -bekämpfung. In Kombination mit sogenannten fernbedienbaren Waffenstationen wird die Fahrzeugbesatzung hierdurch in die Lage versetzt, unter Schutz aus dem gepanzerten Fahrzeug heraus zu agieren, ohne sich etwaigen Bedrohungen durch Beschuss zu exponieren. Waffensysteme älterer Bauart sind nur ungeschützt aus der offenen Fahrzeugluke heraus zu bedienen.

LAZ Gerätesätze (LAZ: Lafetten-adaptierbares Zielsystem) haben sich bei der Bundeswehr bisher schon auf einer Vielzahl von Fahrzeugen im Einsatz bewährt, z.B. bei den Typen Fuchs, Boxer, Yak oder Dingo.